08/06/2026


Rheinwoche 2026 – Kaiserwetter von Oberwinter bis Duisburg

Einige Tage vorher hatte der Wetterbericht noch „durchwachsen“ angezeigt. Aber als Mark, Raphaël und Janicke am Pfingstsonntag-Donnerstag mit Gespann stromaufwärts aufbrechen, brennt die Sonne schon morgens, wie auch die Folgetage, sommerlich vom Himmel. Wenig Stau trotz Feiertagsverkehr, in Oberwinter ist das Kranen super organisiert und schnell erledigt.

An Mark ist die Rückfahrt des Gespanns in den DYC hängengeblieben, da er als einziger von uns Hänger fahren darf und kann. Über 60 Boote sind gemeldet, die H-Boote haben leider keine eigene Klasse zusammen bekommen, sodass wir Yardstick fahren, und auf jeder Zielkreuz mit den gleichen Kielzugvögeln matchen. Tatsächlich heisst es nämlich die ganzen drei Tage kreuzen, wir hatten so wenig Wind gegenan, dass er bei jeder Kurve mitgedreht ist.

Der Beginn in Oberwinter ist flau: es startet mit Schlepp, wir nehmen andere mit und geniessen die schöne Strecke. Mittags in Mondorf dürfen wir dann regulär starten, die WaPo ist wirklich sehr entgegenkommend. Nachtlager im Porter Yachtclub, der seinen 100sten Geburtstag feiert, und wieder mal ein Mysterium, wie die Eureka es schafft, auch im kleinsten Hafen ihren Platz zu finden und die Segler zu versorgen. Sonntags, Porz – Hitdorf und Hitdorf – Düsseldorf, quasi die Hausstrecke, zieht sich – erst um kurz nach sieben abends sind die ersten durchs Ziel – herzenslaut bejubelt von euch, schon auf der Mole, was für ein toller Empfang! Und was für ein wunderschöner Abend, viele sind da, unser Club bevölkert sich wieder, wie schön.

Die letzte Strecke nach Duisburg ist die anstrengendste: gefühlt sengende Sonne, und lange Phasen mit null Wind, und damit auch kein Ruder im Schiff. Teils drehen wir uns um die eigene Achse, entgegen jeder Physik: pillepalle, Wind ist alle. In Duisburg dann nervenaufreibender Stress am Kran. Dank an Frank und Bernd: sie sind da um zu helfen, total super. Wir verpassen die Preisverleihung und wollen nur noch nach Hause. Immerhin gibt es ein „Pfötchen“ für uns. Das blaue Band geht wie erwartet an die Bayern – wie schön, dass sie trotz langer Anreise wieder teilgenommen haben, und an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für das Freibier auf dem Steg im DYC!