09/03/2026
DYC-Fahrtenpreisverleihung wieder großer Erfolg
Beinahe 50 Gäste kamen am 4. März 2026 im großen Saal des DYC zusammen, um an der ersten Runde zur Ehrung der DYC-Fahrtenpreisträger teilzunehmen. Darunter waren nicht nur Club-Freunde, sondern auch Yachtsportler aus befreundeten Clubs der Sail-Meeting-Runde.
Der Abend begann mit dem Bericht über die Segelreise von der Bretagne in die Niederlande. Dieser Törn brachte die Xway des langjährigen DYC-Vorsitzenden Hendrik Lühl und seiner Frau Jutta nach acht Jahren Heimathafen in der Bretagne zurück nach Breskens.
Hendrik Lühl präsentierte nicht nur aufschlussreiche, sondern auch verlockende Impressionen der bretonischen Küste. Matthias Kops und Gabi Büttner sowie Silvia und Dominik Kruchen, die Etappen mitsegelten, ergänzten den Törnbericht.
Mit diesem 600 Seemeilen langen Törn vom Atlantik zur Nordsee gewann Hendrik Lühl den Otto-Gebauer-Gedächtnis-Preis.
Detlef Krügel konnte den Anahita-Preis für den Törn mit Maat und Ehefrau Gisela zur SAIL Amsterdam und ihrer Teilnahme an der Sail-In-Parade entgegennehmen.
Eric Lichtenscheidt wurde für die über 1.300 Seemeilen lange Reise mit seiner Tochter Ella entlang der niederländischen, belgischen und südenglischen Küste, zu den Kanalinseln und über die Seine nach Paris mit der Lübecker Kanne ausgezeichnet.
An diesem Abend wurde ihm sogar noch ein zweiter Preis vom Jury-Vorsitzenden überreicht: der Kompassteller. Damit ausgezeichnet wurde die Rheinreise des clubeigenen H-Bootes Rão mit DYC-Club-Freunden und -Freundinnen von Walluf nach Neuss.
Wolfgang Bung’s Mittelmeertörn durch den Saronischen und Argolischen Golf, nach Kreta, Euböa und durch die Nordägäis wurde mit dem Günther-zum-Hingst-Preis ausgezeichnet.
Die Jury ehrte Philipp Hympendahl mit dem Gusto-Franke-Preis für seine Einhand-Nonstop-Umrundung der britischen Inseln und 2.000 Seemeilen ohne Landkontakt. Dieser Törn war von den im Sommer 2025 ziemlich widrigen Wind- und Wetterbedingungen begleitet.
Obwohl dieselben schlechten Bedingungen Rolf Crux und seine nach Etappen wechselnden Mitsegler auf der Krølle Bølle zu Änderungen ihrer ursprünglichen Törnplanungen zwangen, kamen trotzdem über 1.400 Seemeilen zusammen: Dänemark, Schweden, Norwegen, ostfriesische Inseln, IJsselmeer, niederländische Küste.
Dafür erhielt er als Erster den von Janicke Kirksaeter neu gestifteten Wikingerpreis für den besten Skandinavien-Törn nördlich Dänemarks.
Zwei Preisträger waren leider verhindert, an diesem Abend die Preise selbst in Empfang zu nehmen:
Lara Krügel wurde für die beste nautische Leistung des Jahres einer Schiffsführerin unterwegs mit ihrer internationalen We-Dare-Crew entlang der sizilianischen Nordküste und zu den Liparischen Inseln ausgezeichnet. Den Lady’s Cup nahmen stellverterend ihre Mutter Gisela entgegen. Jury-Vorsitzender Wolfgang Bung ermunterte an dieser Stelle die weiblichen Clubmitglieder, sich als Schiffsführerinnen am Fahrtenwettbewerb zu beteiligen.
Dr. Axel Braun segelte weit über 3.000 Seemeilen entlang der kroatischen und italienischen Küste, durch das Ionische Meer, an der Peloponnes, über die Kykladen und Dodekanes, entlang der türkischen Küste bis Kreta, Malta, Sizilien und schließlich nach Tunesien. Dafür verlieh ihm die Jury den Fritz-Bellingroth-Preis.
Der Jury-Vorsitzende Wolfgang Bung bedankte sich ausdrücklich bei den Jury-Mitgliedern: Janicke Kirksaeter, Sandra Hessen, Dietmar Vogel und Raphaël Bonvecchio.
Die Verleihung der Fahrtenpreise für die Motorbootsportler wird am 25. März stattfinden. Diesen Abend wird der Reisebericht des Ehepaares Zayer über ihre Reise auf französischen Binnengewässern eröffnen.
Herzliche Grüße
Wolfgang Bung
