28/09/2026
Auf dem Wannsee lief es nicht für den DYC
Bei der vorletzten DSBL-Meisterschaftsregatta muss sich der DYC hinten anstellen
Auf dem Berliner Wannsee lief nicht viel zusammen bei der Crew des Düsseldorfer Yachtclubs (DYC). Beim fünften Meisterschaftsevent der 2026er Saison der ersten Deutschen Segel-Bundesliga (DSBL) sammelte das DYC-Quartett bereits am ersten Tag so viele hintere Plätze ein, dass am Ende des Wochenendes nur ein ernüchternder 18. Tabellenplatz zu Buche stand. „Ich hatte selbstverständlich auf ein besseres Ergebnis gehofft, allerdings haben wir uns bewusst für eine neue Teamkonstellation entschieden, um weiterhin unserer Nachwuchsförderung treu zu bleiben“, gesteht der Sportliche Leiter des DYC-Bundesligakaders Alexander Swade. „Wir haben aufgrund unserer guten Positionierung im Gesamtklassement einer jungen und vergleichsweise unerfahrenen Mannschaft die Chance gegeben, in der ersten Liga Wettkampfpraxis zu sammeln.“
So büßte der DYC im DSBL-Ranking einige Zähler ein, rutschte von Tabellenplatz zehn auf 14 ab, hat aber immer noch fünf Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz. „Es gibt überhaupt keinen Grund zur Panik. Wir haben zwar etwas von unserem Vorsprung eingebüßt, aber wir haben immer noch alles selbst in der Hand“, so Swade. „Mit einem soliden Ergebnis beim letzten DSBL-Event Mitte Oktober in Berlin werden wir den Klassenerhalt perfekt machen und damit unser Saisonziel erreichen.“
Das Wochenende stellte die Teams vor anspruchsvolle Bedingungen: Der Wind war über den gesamten Zeitraum sehr böig und drehend. „Unser gesamter erster Tag war eine Katastrophe. Da gibt es nichts schön zu reden“, gesteht DYC-Wannsee-Steuermann Kai-Steffen Hofmann. „Wir sind nicht ins Rollen gekommen, haben auch noch Strafen kassiert und eine echte Pechsträhne gehabt. Am Ende der ersten sechs Wettfahrten hatten wir bereits acht Punkte Rückstand.“ Aber die Düsseldorfer setzten sich zusammen, analysierten ihre Performance, stellten etwas um und kämpften. So platzte nach einem besseren zweiten Tag endgültig an Tag drei der Knoten.
Von den vier Etappen beendete das DYC-Quartett je eine als Sieger und eine auf Position zwei. „Wir hatten sogar noch die Chance, im letzten Rennen auf Gesamtplatz 17 zu klettern, aber wir mussten wegen des druckvollen Windes kurz vor dem Ziel noch mal stark korrigieren, sonst wären wir an der Ziellinie vorbei gerauscht“, erzählt Hofmann. „Dadurch haben wir unsere gesamte Geschwindigkeit verloren und zwei Vereine auf den letzten Metern verloren. Dass wir unsere Leistungen auf dem Wannsee nicht haben bis ins Ziel retten können, war symptomatisch für das komplette Wochenende.“
Die letzte Meisterschaftsregatta der DSBL 2026 wird vom 15. bis 17. Oktober erneut auf dem Wannsee in Berlin gesegelt.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Alexander Swade (mobil: 015783478242)
Weitere Informationen und Ergebnisse der Segelbundesliga: https://deutsche-segelbundesliga.de/
Foto: DYC-Team: Kai-Steffen Hofmann, Tjorben Studt, Elisa Holzinger, Piet Strohm (verdeckt) – Copyright: DSBL / Sailing Energy
