Segelbundesliga

DYC © DSBL/Lars Wehrmann
DYC © DSBL/Lars Wehrmann

Der DYC sichert den Klassenerhalt in der ersten Deutschen Segelbundesliga

In der Saisonabschluss-Regatta segeln die Düsseldorfer auf Platz zwei

Geschafft! Das Ziel ist erreicht. Der Düsseldorfer Yachtclub (DYC) hatte vor der Saison der ersten Deutschen Segelbundesliga (DSBL) den direkten Klassenerhalt als Ziel ausgegeben. In Hamburg, in der sechsten und damit letzten Meisterschaftsregatta, gelang den Düsseldorfern das Kunststück. Nach Platz zwei in der Regattawertung sprang der DYC in der Bundesligatabelle von Platz 14 auf Platz 9 und vermied so die Relegation (Plätze 13 bis 15). „Wir haben ausgiebig gefeiert. Das fing schon bei der Siegerehrung für das Hamburg-Ergebnis an und endete erst tief in der Nacht“, erzählte DYC-Steuermann Jan-Philipp Hofmann. „Dieses Ergebnis hatten wir so nicht erwartet.“ Den Titel „Deutsche Meister der Segelvereine“ sicherte sich zum zweiten Mal in Folge der Deutschen Touring Yacht-Club aus dem oberbayerischen Tutzing vor dem Verein Seglerhaus am Wannsee.

Die DYC-Crew Jan-Phlipp Hofmann, Patrick Treichel, Nils-Henning Hofmann und Alexander Swade holte sich in der Hansestadt jede Menge Schulterklopfer ab. Hatte sie doch eindrucksvoll die Zugehörigkeit von Düsseldorfs größtem Yachtclub zum Elitekreis der deutschen Segler bestätigt. Dabei zeigte sich das Quartett weitgehend von Abstiegsangst unbeeindruckt. Nur kurz, nach dem ersten der 15 Hamburger Wertungsläufe kam Nervosität auf. „Wir sind in unserem ersten Rennen Sechste und damit Letzte geworden. Da lagen die Nerven schon etwas blank“, erklärt der Steuermann. „Aber wir hatten das Rennen über die Hälfte angeführt und haben nur durch eigene blöde Fehler an Boden verloren. Es klingt komisch, aber trotz des letzten Platzes hatten wir auch gemerkt, dass hier in Hamburg für uns einiges drin war.“ Fortan ließen die Düsseldorfer die Fehler weg und fuhren der Konkurrenz meist davon. Und das, obwohl alle 18 Erstligisten zum Saisonfinale noch mal ihre Topsegler mit dem Bundesliga-Einheitsboot J70 aufs Wasser schickten. In den Etappen zwei, drei und vier segelte der DYC jeweils als Erster über die Ziellinie und sprang in der Tageswertung ganz weit nach vorne und ließ sich auch nicht mehr verdrängen. Nach dem ersten der drei Hamburger Regattatage lag die Hofmann-Crew auf Rang drei, nach Tag zwei war sie Zweite und nach den 15 normalen Liga-Läufen hatte sie sogar die gesamte Erstligakonkurrenz hinter sich gelassen. Nach 15 Wertungsläufen steigen die besten sechs des Klassements noch zweimal ins Boot, um den endgültigen Sieger der Meisterschaftsregatten zu ermitteln. Auch nach dem ersten der Finalrennen lagen die Düsseldorfer noch ganz knapp in Führung. Doch dann hieß der Triumphator in Hamburg Verein Seglerhaus am Wannsee (VSaW). „Die Berliner haben den Sieg absolut verdient. Sie waren auf der Außenalster richtig gut“, lobt Hofmann. „Und uns bleibt jetzt immer noch ein Ziel mehr, das wir nächste Saison erreichen wollen. Diesmal wollten wir zuerst den Klassenerhalt und dann aufs Podium einer Meisterschaftsregatta. Das haben wir in dieser Saison erreicht. Es wäre schon ein Traum, im nächsten Jahr als Sahnehäubchen einmal eine Meisterschaftsregatta zu gewinnen.“

In Hamburg wurden die Düsseldorfer mit 48 Punkten souveräne Zweite, nur einen Punkt hinter dem VSaW, aber mit vier Zählern Vorsprung auf Platz drei (Segel- und Motorboot Club Überlingen). In der Ligatabelle kamen 62 Punkte zusammen, damit hatte sich der DYC vier Zähler Vorsprung vor Platz 13 ersegelt. „Das Erstligarennen auf der Außenalster hat richtig Spaß gemacht. Ich muss meinen Jungs ein Riesenlob aussprechen. Kaum ein Manöver ist schief gegangen. Nahezu alles hat perfekt geklappt“, jubelt Hofmann. „Man hat gesehen, wenn wir gut trainieren und das erforderliche Glück dazu kommt, können wir in der Liga ganz oben mitsegeln.“

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November 2015

Knapper geht's nicht
Platz vier in Hamburg reicht dem DYC nicht zum direkten Klassenerhalt

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